Presseberichte

Header-pic

„Renovierung - Steigenberger Camp de Mar wird aufgehübscht."

AHGZ - Freitag, 7. Juni 2019

FRANKFURT/CAMP DE MAR. Die Deutsche Hospitality investiert in ihr Haus auf Mallorca, das Steigenberger Hotel & Resort Camp de Mar. Nach der laufenden Saison - ab November dieses Jahres - soll das Hotel renoviert werden. Die Wiedereröffnung ist für Februar 2020 geplant. Rund 4 Mio. Euro lässt sich das Unternehmen die Arbeiten kosten. Für das Designkonzept und die Ausführung zeichnet die Firma Bachhuber Contract verantwortlich.

"Mit der weiteren Modernisierung schaffen wir den Rahmen dafür, dass das Hotel mit Traumlage am Meer und dem Golfplatz von Andratx für die Zukunft langfristig gut positioniert ist", so Thomas Willms, CEO Deutsche Hospitality. "Im neuen Design wird das Haus seine großen Standortvorteile noch besser ausspielen können."

Bereits 2016 und 2017 wurden 93 Zimmer im Steigenberger Hotel & Resort Camp de Mar neu gestaltet, außerdem der Gastronomie- und Wellnessbereich. Nun sind weitere 62 Zimmer an der Reihe sowie zwei Suiten. Zudem werden die Poolbar und das Poolrestaurant umgestaltet - sie sollen künftig auch abends zum längeren Verweilen einladen.

„Eleganz im neuen Gewand"

Europäischer Hof Baden Baden - Rubrik Projektmitarbeiter

Im Interview schildert Rudolf Bachhuber (53), Geschäftsführer der Fa. Bachhuber Contract, die Besonderheiten und Herausforderungen, die der Um- und Neubau am Projekt Steigenberger Europäischer Hof Baden-Baden mit sich bringen.

Herr Bachhuber, was genau ist Ihre Tätigkeit für das Projekt Europäischer Hof Baden-Baden?

Wir sind für die Innenarchitektur und als Generalunternehmer für den Innenausbau des Neubaus des Luisenflügels verantwortlich. Zusätzlich realisiere wir die Ausführung und Koordinationsplanung des Trockenbaus in den Altbau-Zimmern und in den öffentlichen Zonen, mit Ausnahme des Spa-Bereiches.

Die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Hof ist sicher alles andere als gewöhnlich? Mögen sie diese kurz beschreiben?

Das Projekt zeichnet sich durch seine hohen Qualitätsanforderungen an Planung und Ausführung aus.

Welches sind dabei für Sie die größten Herausforderungen?

Für mich ist es wichtig, die gesteckten finanziellen Rahmen einzuhalten und gleichzeitig die hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen. Eine weitere Herausforderung ist es, die Bestandssituation des Altbaus mit den Erfordernissen des Hotelbetriebs an die Technik, Design und Qualität von heute zu vereinen.

Welche Grundidee steckt hinter Ihrem Ansatz für die Zimmer im Neubau?

Ein komplett eigenes, unverwechselbares Raumerlebnis soll den Charakter des Hauses in Form von Eleganz in neuem Gewand widerspiegeln. Die Inszenierung beginnt, wenn der Gast das Zimmer betritt, mit einem großen lichtverspielten Vorflur. Durch ein Portal wird dann der Schlafbereich erschlossen: Ein langer Raum, der durch die schräge Fensterfront eine dynamische Wirkung erhält. Dies wird mit raumbildenden Maßnahmen unterstützt und verstärkt: Das Zusammenspiel der Möbel, Wand-, Boden- und Lichtelemente strahlt Leichtigkeit und Großzügigkeit aus.

Nach welchen Kriterien haben Sie das Design- und Farbkonzept gestaltet?

Besondere Aufmerksamkeit haben wir auf die Oberflächen der Möbelfronten gelegt: Alle großflächigen Wand- und Deckenverkleidungen sind matt-warm, trüffelbraun lackiert. Dazu werden Hochglanz-Oberflächen in Weiß und Schwarz kombiniert. So zieht ein elegantes Sideboard mit filigranem Messinggestell als Solitärmöbel den Blick auf sich.

Spannend und was war Ihre Inspiration bei den Textilien?

Alle textilen Oberflächen haben eine glänzend schimmernde Struktur – sie bleiben vorwiegend farblich gedeckt, damit die Tapete mit zarter, ornamentaler Oberfläche zur Geltung kommt. Indirekte Beleuchtung, sogenannte Lichtvouten, betonen den silbrigen Glanz der Tapete. Samtige, rostrote Bezugsstoffe wurden für die bequemen Polstermöbel gewählt – als Stilmittel von Tradition und Luxus. Die Farbenwelt der Zimmer wirkt warm und harmonisch. Strenge, aufgeräumte Strukturen im Möbeldesign, gepaart mit Farbgebung in Erdtönen, vermitteln dem Gast eine Atmosphäre der Ruhe und Entspanntheit.

Und wie dürfen wir uns das Bad vorstellen?

Im Bad steht der übergroße, dunkle Waschtisch mit Steinplatte im Mittelpunkt. Wandspiegel, und Nischen sind mit aufwändigen Details gefertigt. Helle Wand- und Glasflächen, ein breiter Zugang sowie die warme Lichtinszenierung unterstreichen auch in diesem Raum Größe und Eleganz.

Inwiefern haben Sie sich bei der Konzeption von der Geschichte und Lage des Hauses beeinflussen lassen?

Das Luxushotel beherbergt traditionell Gäste, die kulturell hohe Ansprüche an Lebensart und Ambiente haben. Dem kann auch modernes Design gerecht werden. Die regionalen Kulturthemen von Baden-Baden wie Kurhaus, Thermalquellen, Casino und Galopprennbahn werden in Form von als Wandpaneelen gestalteten Lichtobjekten in den Fluren aufgenommen. Als grafisches Element wurde das Hotelemblem als Symbol für den Wiederaufbau des historischen Luisenflügels im Möbeldesign integriert.

Wurde die Inneneinrichtung speziell für das Haus entworfen?

Ja. Es sollte bewusst ein anderes Design als im historischen Altbau kreiert werden. Denn der Gast soll spüren, dass er sich in einem Neubau befindet. Die meisten Einrichtungsgegenstände wie Tischlerarbeiten, kleinere Möbel und Leuchten wurden speziell für dieses Haus entworfen und gefertigt. Die hochwertigen Stoffe sind von internationalen Brands ausgewählt worden.

Gibt es für Sie Etwas, das den Steigenberger Europäischen Hof zu einem besonderen Ort macht?

Ich denke, es ist die Symbiose bzw. der Spannungsbogen zwischen Alt- und Neubau. Obwohl das Hotel mitten in der Stadt liegt, ist es „Leisure“ und zugleich ein Luxusresort, das in der Stadt BadenBaden seinesgleichen sucht.

Was wünschen Sie sich für das Projekt?

Ich wünsche mir einen guten Planungs- und Ausbauverlauf, um die gesteckten Ziele für Qualität und Kosten einhalten zu können. Und natürlich wünsche ich mir nach einem pünktlichen Eröffnungstermin viele Buchungen, begeisterte Stamm- und viele neue Gäste und ein erfolgreiches Pre-Opening.

In welche Richtung wird sich Hotel-Design in Zukunft entwickeln und inwiefern haben Sie dies beim Europäischen Hof berücksichtigt?

Das Hotel-Design richtet sich grundsätzlich nach dem Konzept und seinen Zielgästen aus. Es gibt immer mehr Hotelkonzepte, die auf die Zielgruppe zugeschnitten sind, wie beispielsweise BoutiqueDesignhotels, Budgethotels, Geschäftshotels etc. Genauso erleben wir zurzeit eine Steigerung der Luxushotellerie. In unserem Fall orientiert sich das Design sowohl am Standort und der Historie des Hauses, aber auch an den Wünschen des Eigentümers, den Anforderungen der Marke und den operativen Abläufen, sowie den internationalen Designtrends.

Was persönlich mögen Sie an Baden-Baden?

Ich bin begeistert vom Charme des 19. Jahrhunderts, der hier auf Schritt und Tritt erlebbar ist. Die Lage mitten im schönen Schwarzwald, das gemäßigte Klima auf der einen Seite, aber auch die Internationalität der Gäste, das Casino und die Luxushotels auf der anderen Seite, machen BadenBaden nach wie vor zu einer mondänen Bäderstadt mit hohem Erholungswert.

An welchen anderen Hotel-Projekten arbeiten Sie im Moment?

Momentan arbeite ich neben dem Steigenberger Europäischen Hof Baden Baden an zahlreichen Hotelprojekten in Europa: in dänischen Sonderborg am Hotel Alsik, in Mailand am Hotel Pasteur, in Wien am Hotel Mooons, auf Mallorca am Steigenberger Hotel Camp de Mar, in Amsterdam am Hotel Fender und an ca. 20 weiteren Hotelprojekten in ganz Europa.

Wie würden Sie Ihren persönlichen Design-Stil beschreiben?

Ich fühle mich in meiner Arbeit stark dem Menschen bzw. dem Gast verbunden.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?

Wir lassen uns vom Zeitgeist der Architektur inspirieren. Fachzeitschriften, Bücher, aber auch allgemeine Trends und die Modewelt haben Einfluss auf mein Schaffen. Unsere Innenarchitekten verfolgen die internationalen Projekte und Veröffentlichungen.

Hier finden Sie den originalen Artikel.

Bachhuber

„Ein guter Tag für Bad Birnbach"

Passauer Neue Presse - 23.03.2018

Marktgemeinderat begrüßt Pläne von Rudolf Bachhuber für das Kastenmeier-Areal – Schandfleck in der Hofmark verschwindet.

Ausstattung für Hotels, Schiffe, Konferenzräume – all das und vieles mehr macht Rudolf Bachhuber mit seinen Mitarbeitern, in aller Regel unter dem Motto "Alles aus einer Hand". Während es ihn für große Projekte nur allzu oft in die weite Welt hinauszieht, geht es dieses Mal um ein Projekt vor Ort in Bad Birnbach. Er will seinen Firmensitz in die Hofmark verlegen. Dazu hat er das Kastenmeier-Areal auserkoren.

Mutiges Konzept und moderne Formensprache

Dort wird im ersten Schritt zur Hofmark hin das neue Bürogebäude entstehen. Anschließend sollen noch drei weitere Gebäude dahinter eine Hofsituation ergeben. Die Freude im Marktrat darüber war riesig, denn damit wird auch ein "Schandfleck" und eine Brachfläche mitten in Bad Birnbachs guter Stube verschwinden.

Mit Markus Tauber aus Brixen hat sich Bachhuber dabei einen Architekten ausgesucht, der den Marktgemeinderat zu begeistern wusste. Nach einer städtebaulichen Analyse und einer Bestandsaufnahme, was es in der Hofmark gibt ("Es ist sehr schön hier"), erläuterte er die Details. "Wir wollen den Gebäuderahmen der Umgebung aufnehmen", sagte er. Ein schlichter Baukörper mit einem Satteldach und des wichtigen Lichteinfalls wegen größerer Fenster soll es sein. Dazu wird die Rückseite verglast und mit Lamellen versehen.

Es gehe darum, Zentren künftig wieder lebenswerter zu machen, meinte der Architekt und zollte seinem Auftraggeber viel Lob: "Rudi Bachhuber hat sich entschieden, die Mitte für sein neues Bürogebäude zu wählen."

Davon war auch Georg Baumgartner angetan. "Ein guter Tag für Bad Birnbach", meinte er schon eingangs und freute sich besonders, dass der Investor ein Bad Birnbacher ist. Mutig fand er den Entwurf, an einer Stelle für ihn zu mutig. Denn Baumgartner hätte sich einen Dachvorsprung an der Längsseite des Gebäudes gewünscht. "Die Sichtweise hat sich verändert", betonte Planer Markus Tauber. Man habe einen bewussten Bezug gewählt, aber auch eine moderne Formensprache.

"Alles in Ordnung", befand Prof. Klaus Lang. Er hinterfragte das Material. Tauber versicherte, wo immer es gehe, natürliche Materialien zu verwenden. "Es wird sehr viel Holz". Jochen Peters dachte schon weiter: "Es wäre ein Hingucker, wenn auch die drei anderen Gebäude so kommen." Lob gab es von Martin Simmelbauer und Bernhard Baumgartner, die beide in einer vorangegangenen Gutachterausschusssitzung dabei waren und betonten, dass alle Änderungswünsche bestens umgesetzt worden seien.

Bachhuber

Ein Mischgebiet mit dem Zusatz "u"
Zuvor schon hatte der städtebauliche Berater Erwin Wenzl die Rahmenbedingungen erläutert. Er warb für einen qualifizierten Bebauungsplan. Das Areal ist 0,33 Hektar groß, seit längerer Zeit herrscht hier Leerstand. Im touristischen Konzept sei es längst als Gebiet mit Handlungsbedarf gekennzeichnet. Diskussionen gab es um die Zufahrt. Die soll von der Lugenzstraße her bei Lang erfolgen. Weil hier ein bestehendes Gebäude abgerissen und neu situiert wird, entsteht aber die Möglichkeit, die Ausfahrt großzügiger zu gestalten. Dieser Hinweis, den Georg Baumgartner als erster gab, wurde von Architekt Tauber sofort aufgegriffen. Die kurz diskutierte Variante einer Einbahnregelung wurde schnell wieder verworfen.

Erwin Wenzl erläuterte, dass es ein Mischgebiet mit dem Zusatz "u" für "urban" werden soll. Das ermögliche dem Bauherren große Flexibilität hinsichtlich der Nutzung. Wohnungen seien ebenso möglich wie Geschäfte, Büros, Einzelhandel, gastronomische Betriebe und mehr. Es wird zwischen zwei und drei Geschosse geben – je nach Situation und Gelände. Garagen gibt es nicht, wenn dann nur Tiefgaragen. Je Wohnungen werden zwei Stellplätze gefordert, für alle anderen Nutzungen nach den entsprechenden Vorschriften. Das Dach (maximal 30 Grad) wird in naturroten Ziegeln und teilweise naturbelassenem Holz eingedeckt. Es gibt keine Gauben und Quergiebel. Solar- und Photovoltaikflächen dürfen nur ausnahmsweise errichtet werden, wenn sie gut ins Dach integriert werden.

Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Die Auslegung des Bebauungsplanes wird im verkürzten Verfahren erfolgen.

Hier finden Sie den originalen Artikel.

„Keine Arbeitgeber zweiter Klasse"

Landshuter Zeitung - Wirtschaft in der Region - 08.09.2018

Firmen im ländlichen Raum wissen um ihre Stärken und versuchen mit ihnen zu punkten

Rudolf Bachhuber vom gleichnamigen Hotelinneneinrichter aus Bad Birnbach (Kreis Rottal-Inn) und Pocking (Kreis Passau) sagt, dass seine Firma potenzielle Arbeitnehmer unter anderem über soziale Medien akquiriert. Aber auch über Mundpropaganda und Empfehlungen verzeichne er Erfolge. Ihm ist bewusst: „Viele Arbeitnehmer wollen nicht aufs Land.“

Zugute kommt seiner Firma bei der Akquise, dass Bachhuber international tätig ist. „Für junge Leute ist das interessant.“ Nach seiner Erfahrung sprechen junge Bewerber auch die kurzen Entscheidungswege und flache Hierarchien an, die
typisch sind für viele Mittelständler im ländlichen Raum. „Denen gefällt, wenn sie nicht nur eine Nummer sind.“ So ist zum Beispiel der Chef seiner Projektleiter gerade einmal 30 Jahre alt.

Als Pluspunkt für Firmen im ländlichen Raum sieht Bachhuber die Digitalisierung. Seine Mitarbeiter könnten so überall arbeiten und seien nicht die komplette Arbeitszeit an den Firmensitz gebunden. „Meine Bauleiter müssen höchstens nur noch einmal im Monat nach Bad Birnbach kommen.“

Hier finden Sie den originalen Artikel.

to top button
de_DEGerman
de_DEGerman